Bayerische Staatsregierung betrachtet Regionalzughalt Poccistraße als sinnvoll

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 24.07.2013 (21/2013)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am 23. Juli 2013 hat sich die Bayerische Staatsregierung mit einem wichtigen Projekt zur Verknüpfung von Linienverkehrsmitteln in München befaßt. Ein neues Gutachten betrachtet den Regionalzughalt Poccistraße als sinnvoll. In der Nähe der U-Bahnstation Poccistraße würde ein neuer Haltepunkt die Verknüpfung von Regionalzügen aus Mühldorf und Rosenheim mit den U-Bahnlinien U3 und U6 ermöglichen. Der Bayerische Verkehrsminister: ‚Auf Basis der Untersuchungen habe ich vorgeschlagen, den Regionalzughalt Poccistraße ebenfalls in das Bahnknoten-Konzept der Bayerischen Staatsregierung aufzunehmen. Es hat sich gezeigt, daß ein Halt östlich der Lindwurmstraße in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation möglich ist. Von einem solchen Halt könnten vor allem die Fahrgäste aus Richtung Mühldorf und Rosenheim profitieren, die ihr Ziel entlang der U 3 bzw. U 6 haben. Der Nutzen resultiert vor allem daraus, daß sich die Reisezeit für die Passagiere durch die Anbindung an den Ostbahnhof stark reduzieren würde. Der bisher notwendige Umstieg auf die S-Bahn am Ostbahnhof könnte somit entfallen. Nach Einschätzung der Gutachter belaufen sich die Gesamtkosten für den Bau eines Regionalzughalts Poccistraße auf rund 40 Millionen Euro.

‚Wir freuen uns sehr, daß unser Vorschlag nun auch die Zustimmung der Bayerischen Staatsregierung erhalten hat‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Das Projekt kann völlig unabhängig von allen anderen Ausbaumaßnahmen realisiert werden und bewegt sich in einem überschaubaren finanziellen Rahmen.‘

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