Trambahn-Westtangente unverzichtbar

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 03.07.2013 (18/2013)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Trambahn-Westtangente ist für München unverzichtbar. Vor beinahe 23 Jahren (9. Juli 1986) ist der Ausbau des Münchner Trambahnnetzes vom Münchner Stadtrat einstimmig beschlossen worden. Vorausgegangen war eine jahrelange Diskussion über die Stillegung des gesamten Trambahnnetzes. Die Stadtwerke wollten den Linienverkehr in München nur noch mit der U-Bahn und Bussen betreiben. Die Münchner Bürger haben sich aber für den Erhalt und den Ausbau des Trambahnnetzes eingesetzt. Dazu wurden über 100.000 Unterschriften gesammelt.

Wesentliche Bausteine für den wirtschaftlichen Betrieb des Trambahnsystems waren die drei Tangenten: Nord-, Ost- und Westtangente. Leider wurde seither lediglich die Osttangente vom Max-Weber-Platz bis zum Ostfriedhof verwirklicht. Die Nordtangente scheiterte bisher am Widerspruch der Verwaltung des Englischen Gartens, die Westtangente wurde erst in den letzten Jahren ernsthaft in Angriff genommen.

‚Die Trambahn-Westtangente ist ein ganz wesentlicher und unverzichtbarer Baustein beim dringend erforderlichen Ausbau der MVV-Verkehrsmittel‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir fordern den schnellen Ausbau des Verbundbahnhofs Laim mit der Umweltverbundröhre!‘

Bisher mußte man in München immer auf Beispiele in anderen Städten verweisen, wenn es um gelungene Trambahnneubaustrecken ging. Jetzt gibt es aber auch in München mit der Trambahn nach St. Emmeram ein leuchtendes Beispiel einer gelungenen Verkehrsplanung. Die Fahrgastzahlen übertreffen die Prognosen in erfreulichem Maße, der Stadtbezirk Bogenhausen hat mit der grünen Trambahntrasse und den bepflanzten Haltestellen deutlich an Lebensqualität gewonnen.

‚Bei allem Respekt vor dem bürgerschaftlichen Engagement ist es wirklich mutig, sich mit 670 Unterschriften gegen ein Projekt zu stemmen, das einen Nutzen für Zehntausende von Fahrgästen bringen wird‘, sagt Nagel abschließend.

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