Kinder im Bahntunnel aufgegriffen

Am letzten Tag des Jahres 2013 musste die Bundespolizei drei Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren aus einem Bahntunnel in der Nähe des Haltepunktes Heimeranplatzes holen. Die beiden Buben (13 und 14 Jahre alt) sowie ein Mädchen (13 Jahre), alle wohnhaft in Sendling, wurden von Lokführern im Bereich des Bahntunnels in der Hans-Fischer-Straße, Nahe des S-Bahn-Haltepunktes Heimeranplatz, gesehen.

Bei der Absuche des Tunnels konnte eine Streife der Bundespolizei die drei unbeschadet auffinden. Die drei gaben an, sie wollten sich Graffitis am Heimeranplatz ansehen. Ihren Rückweg wollten sie abkürzen und sich zudem im Tunnel die dort befindlichen Graffitis näher anschauen.

Sie wurden zunächst zur Dienststelle am Hauptbahnhof verbracht und später an die Erziehungsberechtigten übergeben. Alle drei erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Unbefugten Aufenthaltes im Gleisbereich; deren Eltern gegebenenfalls auch zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn, da es aufgrund der Gleissperrungen zu Verspätungen im Zugverkehr kam.

Die Bundespolizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor den Gefahren des Bahnverkehrs. Jegliches Beschreiten von Gleisanlagen kann zur tödlichen Gefahr werden. Ob Spielen im Gleis, Abkürzungen entlang oder über die Schienen oder andere Gründe dazu führen Gleisbereiche zu betreten. Nicht jeder kann sich auf seinen Schutzengel verlassen.

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