Ausbau des Linienverkehrs in München ist dringend erforderlich

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 11.02.2014 (04/2014)

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Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Fahrgastzahlen in München wachsen und wachsen. Deshalb muß das Angebot von Bahn und Bus ausgebaut werden. Viele Politiker haben dies erkannt – und die Forderungen überschlagen sich. Die Aktion Münchner Fahrgäste wünscht sich allerdings konkrete Umsetzungen statt visionärer Projekte. Beim Regional- und S-Bahnverkehr gibt es zwei ganz wichtige Vorhaben: Der Regionalzughalt Poccistraße und der Verbundbahnhof Laim. Bei beiden Projekten müssen Stadt und Freistaat eng zusammenarbeiten, damit sie verwirklicht werden können. Die Zuverlässigkeit und die Kapazität der Münchner U-Bahn muß gesteigert werden. Statt über neue U-Bahnstrecken am Stadtrand nachzudenken muß auf den überlasteten Strecken gehandelt werden. Der richtige Schritt ist die Ertüchtigung für einen 80-Sekunden-Takt. Dabei fahren die Züge automatisch. Eine bessere Verknüpfung der verschiedenen Verkehrssysteme ist notwendig. Die Trambahn kann mit einigen Netzergänzungen schmerzliche Lücken füllen. Auch sind Ergänzungen für einen zuverlässigen Betrieb notwendig. Beispielsweise eine Betriebsstrecke über die Friedenheimer Brücke oder eine Wendemöglichkeit am U-Bahnhof Theresienwiese.

‚Wir wollen Taten sehen, keine unfinanzierbaren Ankündigungen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der Bau neuer U-Bahnstrecken ist überflüssig, solange die bestehenden Anlagen nicht voll ausgenützt werden. Durch neue Züge und eine bessere Instandhaltung wollen wir auch mehr Zuverlässigkeit bei der U-Bahn.‘

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