MVV-Fahrgastrekorde erfordern Sofortmaßnahmen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 06.06.2014 (15/2014)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Die Fahrgastzahlen beim Münchner Verkehrs- und Tarifverbund steigen und steigen. Die Verantwortlichen jubeln, die Kasse ist mit Fahrgeldeinnahmen gut gefüllt.

‚Wir freuen uns über jeden neuen Fahrgast, fordern aber einen konsequenten Ausbau der Linienverkehrsmittel in den Landkreisen und in der Stadt‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Der Stadtrat muß ein erweitertes Leistungsprogramm beschließen, der Freistaat Bayern muß einen Weg zur Finanzierung von zusätzlichen S-Bahnzügen finden, sonst erstickt das MVV-System an seinem eigenen Erfolg.‘

Die Fahrgäste bezahlen für ein angemessenes Verkehrsangebot. Im letzten Jahr wurde mit der Einführung von Takt 10 bis Zehn und anderen Maßnahmen schon ein richtiger Weg beschritten. Dies muß nun auch in diesem Jahr fortgesetzt werden. Die kümmerlichen Verbesserungen, die für das leistungsprogramm der städtischen Verkehrsmittel vorgeschlagen wurden sind keinesfalls ausreichend.

In der Innenstadt wrden zusätzliche Trambahnzüge benötigt, beispielsweise für eine Verlängerung der Trambahnlinie 20 von Moosach bis nach Zamdorf über den Max-Weber-Platz. Oder für eine Verstärkung der Trambahnstrecke zur Schwanseestraße. Kurzfristig kann auch der Regionalzughalt Poccistraße helfen, der ein überflüssiges Umsteigen in der Innenstadt vermeidet.

Das Hirngespinst der U9 sollte den Fahrgästen nicht weiter vorgegaukelt werden. Der U-Bahnbau in München ist abgeschlossen, es geht jetzt darum, das System zu erhalten und auf einen modernen Stand zu bringen. Ein 80-Sekunden-Takt schafft die erforderlichen Kapazitäten, genauso wie Trambahntangenten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.