Lokführer und Bahn müssen jetzt vernünftig verhandeln

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 07.09.2014 (25/2014)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Schon mit zwei Warnstreiks mußten die Fahrgäste erhebliche Behinderungen in Kauf nehmen, weil des den Lokführern und dem Management der Bahn nicht gelingt in Verhandlungen zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen. Beide Seiten müssen die Rahmenbedingungen, die durch das Grundgesetz, andere gesetzliche Regelungen und die entsprechende Rechtsprechung vorgegeben sind, anerkennen und sich auf dem Verhandlungswege aufeinander zu bewegen.

‚Wir fordern die Tarifparteien auf, mit dem notwendigen gegenseitigen Respekt nach einer Lösung zu suchen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wir wissen, daß kein Zug ohne Lokführer fährt. Das muß man uns nicht beweisen.‘

Wenigstens sind die Streikmaßnahmen dem Sinn eines ‚Warnstreiks‘ gerecht geworden. Da handelt die Lokführergewerkschaft wesentlich verantwortungsbewußter als die Gewerkschaft Verdi, die mit einem 24stündigen Warnstreik jedes gerechte Maß vermissen ließ. Wenn man nun auch einen Warnstreik 48 Stunden vorher ankündigen würde, dann könnten sich die Fahrgäste darauf einstellen. Es kann ja nicht das Ziel der Streikenden sein, daß die Fahrgäste sinnlos an den Bahnhöfen ausharren müssen. Es gibt ja schon genügend Unvorhergesehenes. Weichen und Signale kündigen ihren Streik ja überhaupt nicht an. Aber den Fahrgast trifft es immer. Da sollten die Lokführer die Auswirkungen ihrer Streiks für die Fahrgäste möglichst halten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.