Zuverlässigkeit steigern, bessere Verknüpfungen schaffen

Aktuelle Informationen für Presse und Rundfunk 10.09.2014 (26/2014)

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:
Andreas Nagel, Freischützstraße 110, 81927 München, (0172) 8342157, nagel@fahrgaeste.de

Am Mittwoch, 10. September 2014, gegen 6:55 Uhr kam es bei der Fahrt einer S-Bahn der Linie S3 zwischen Laim und Pasing zu einem Kurzschluß, bei dem die Oberleitung heruntergerissen wurde. Der Zug kam auf freier Strecke zum stehen. Die Fahrgäste wurden mit einem parallel bereit gestellten Zug gerettet. Ein Fahrgast erlitt einen Schwächeanfall und mußte ärztlich behandelt werden. Die liegengebliebene S-Bahn wurde mit einer Diesellok aus dem stromlosen Abschnitt abgeschleppt. Anschließend wurde begonnen die Oberleitung mit einem Turmtriebwagen reparieren.

‚Es kann immer zu einem Unglück kommen‘, sagt Andreas Nagel, Sprecher der Aktion Münchner Fahrgäste. ‚Wichtig für die Fahrgäste ist aber eine gute Verknüpfung der Verkehrsmittel und eine angemessene Fahrgastinformation. Der auch von der Bayerischen Staatsregierung gewünschte Regionalzughalt Poccistraße hätte auch bei diesem Störfall zu einer wesentlichen Verbesserung der Situation beigetragen.‘

Für einen Störfall im Westen der Landeshauptstadt fordert der Fahrgastverband eine möglichst unabhängige Fahrmöglichkeit auf Gleisen des Regional- oder Fernverkehrs. Die Verknüpfung zur Trambahn hat sich zwar durch die Verlängerung der Trambahnlinie 19 verbessert, aber eine Trambahnlinie im 10-Minuten-Takt kann natürlich keine S-Bahnverbindung ersetzen. Grundsätzlich muß die Zuverlässigkeit des Systems der Linienverkehrsmittel verbessert werden.

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