Endlich fahren die Trambahnen wieder

Es war eine lange, harte und entbehrungsreiche Zeit. Wichtige Trambahnlinien wurden wegen Bauarbeiten unterbrochen. Besonders schmerzlich war dies natürlich am Stachus. Aber auch die Fahrgäste nach Grünwald können ein Trauerlied von den ständigen Sperrungen der Trambahnlinie 25 singen.

Natürlich muß gebaut werden, natürlich ist es gut, daß die Anlagen in Schuß gehalten werden. Aber muß man wirklich in einem Jahr das Gleisbett, im nächsten Jahr die Weichen und dann die Oberleitung richten?

Für die Münchner Fahrgäste ist es schon eine schwere Umstellung, die Touristen tun sich aber um ein vielfaches schwerer. Es gab keinen zusammenhängenden Netzplan und die touristischen Einrichtungen verweisen eben auf den Normalzustand beim Liniennetz.

Natürlich gäbe es auch andere Lösungen. Man kann auch „unter dem rollenden Rad“ bauen. Das soll 30 Prozent mehr kosten – aber dieses Geld ist gut angelegt. Bezahlen müssen es ja in jedem Fall die Fahrgäste. Und die bezahlen mit ihrem Fahrgeld auch für Zuverlässigkeit.

Bei Straßenbaustellen wird an wichtigen Stellen von 6 bis 22 Uhr gearbeitet, natürlich an allen Werktagen. Beim Mittleren Ring fragt niemand nach den Kosten – da muß es einfach schnell gehen.

Die Aktion Münchner Fahrgäste fordert eine besser Koordination der einzelnen Bauabschnitte und eine wesentlich verbesserte Verfügbarkeit bei dem Linienverkehrsmittel.

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